Die Arbeit von Februar/März 2008:

Ein Schreiben ging an ca. 60 Adressen in der Region und Baden-Württemberg, an bedeutende Persönlichkeiten des wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Lebens. Sie wurden wegen der jahrzehntelangen Benachteiligung der Region und ganz Baden-Württembergs bei der Finanzierung des Autobahnbaus durch den Bund um ihre Intervention im Rahmen ihrer Möglichkeiten gebeten. Unsere Motivation ist die grundsätzliche Lösung des Problems Schlüsselstraße FLS, die lange Dauer der Angelegenheit, die Verquickung mit dem Verkehrskonzept, die wieder zunehmenden Beeinträchtigungen durch Lärm, Raser, Lkw, die aktuelle Entwicklung usw. usf..

Hierzu sind die ersten Reaktionen, z.T. schriftlich bereits erfolgt. Wer etwas wissen will, wendet sich bitte an mich. Im Großen und Ganzen sieht es so aus, als ob unsere Einschätzung richtig gewesen ist. Unsere neue Verhaltensweise jedenfalls ist hilfreich. Wir behalten uns dennoch vor, zu gegebener Zeit und bei gegebenem Anlass, die Argumentation zu vertiefen.

April 2008

Ein weiteres Schreiben ging an OB Vogelgsang - mit Genesungswünschen und Dank für die Verbesserungen beim Stau, das Eintreten für die Tangenten und die einfallsreiche Beschilderung. Gleichzeitig wurde nochmals auf die Notwendigkeit des schnellen Ausbaus der A 81 mit Deckel und die damit verbundene Jahrhundert-Chance - auch für die Innenstadt (Nordtangente) - hingewiesen.

Weitere Schreiben folgten an den Verband Region Stuttgart, das BMVBS, sowie Landtags- und Bundestagsabgeordnete und die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat. Thema war die "Straße für den regionalen Verkehr", die Anbindung des Mittelzentrums Böblingens ausschließlich über die AS BB-Ost, sowie die sehr weit fortgeschrittenen Pläne zur Verhinderung der Nordtangente.

Ein weiteres Schreiben wurde nach Absprache mit anderen Institutionen dem Regierungspräsidium Stuttgart übergeben. Die komplexen Inhalte sind allgemein bekannt, aber etwas zusammengefasst worden. Vielleicht ergibt sich dadurch eine Gesamtschau, die endlich ein Licht ins mysteriöse Zuständigkeits- und Kompetenzdunkel bringt.

Pustekuchen; null Interesse. Zuständig ist allein die Stadt Böblingen. Der Bürger soll selber sehen, wie er zurecht kommt.

Das RP Stuttgart ist eben Berliner Interessenvertretung und hat wenig mit dem Ländle zu tun. Große Koalition ist großer Mist. Da müssen sogar die Herren Rech und Köberle der anti-baden-württembergischen Autobahnpolitik des Bundes mit großer Milde begegnen.